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10.09.2013  15:14 Uhr

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Allergische Reaktionen auf Naturkosmetik

PZ / Hautreaktionen auf Naturkosmetik sind nicht selten, wie eine italienische Untersuchung nun zeigt. 11 Prozent der Anwender berichteten über Hautreaktionen wie Jucken, Brennen, Erytheme, Pusteln oder Schwellungen sowie das Verschlechtern einer bestehenden Dermatitis. Das berichten Forscher um Monica Corazza von der Universität Ferrara im Fachjournal »Contact Dermatitis« (doi: 10.1111/cod.12124). Die Mediziner hatten für ihre Studie 2661 ambulante Patienten von Hautallergie-Zentren zur Verwendung von Naturkosmetik befragt. 48 Prozent gaben an, dass sie entsprechende Produkte verwenden. Der Grund für diese Wahl war bei einem Drittel von ihnen, dass sie Naturkosmetik für verträglicher halten. Von den 11 Prozent der Befragten, die schon einmal Hautreaktionen entwickelt hatten, musste die Hälfte wegen der Symptome sogar einen Arzt aufsuchen. Alle Patienten mit Hautreaktionen wurden einem Epikutantest mit der in Italien üblichen Basisserie unterzogen. Die Hälfte zeigte ein positives Ergebnis. 22 Prozent sprachen auf Substanzen wie Formaldehyd an, die üblicherweise in Kosmetika vorkommen. 16 Prozent reagierten auf pflanzliche Al­lergene, von denen Propolis (Bienenharz), Compositen-Extrakte und Teebaumöl am häufigsten Reaktionen verursachten.

 

Angleichung in der EU

PZ / In der Europäischen Union nehmen die Unterschiede bei der Lebenserwartung und der Säuglingssterblichkeit zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten ab. Das geht aus einem Bericht hervor, den die EU-Kommission jetzt veröffentlicht hat. Demnach ist die Kluft zwischen der längsten und der kürzesten Lebenserwartung in der EU zwischen 2007 und 2011 um 17 Prozent bei Männern und 4 Prozent bei Frauen gesunken. Die höchste Lebenserwartung haben laut Bericht französische Frauen mit 85,7 Jahren. Auch bei der Säuglingssterblichkeit hat sich der Abstand zwischen den einzelnen EU-Staaten verringert. Laut EU-Kommission sank die Differenz zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten in den Jahren 2007 bis 2011 von 15,2 auf 7,3 pro tausend Lebendgeburten. Die durchschnittliche Säuglingssterblichkeit in der gesamten Europäischen Union verringerte sich von 5,7 auf 3,9 pro tausend Lebendgeburten. »Die Ungleichheiten innerhalb der EU in Bezug auf Lebenserwartung und insbesondere die Kindersterblichkeit wurden in den letzten Jahren deutlich reduziert. Das ist ermutigend«, sagte Borg. Gleichzeitig mahnte er an, das Engagement in diesem Bereich fortzusetzen, »um die Unterschiede zwischen den sozialen Gruppen, den Regionen und Mitgliedstaaten in den Griff zu bekommen«. /

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