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Ebola-Ausbruch im Kongo

Mehr als 1200 Menschen geimpft

22.08.2018
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dpa / Zur Bekämpfung des aktuellen Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 1200 Menschen gegen die Virus­erkrankung geimpft worden.

 

Den experimentellen Impfstoff rVSV-ZEBOV erhalten vor allem Menschen, die mit ­Erkrankten in Kontakt waren, und Mitarbeiter des Gesundheitssystems.

Die Zahl der mutmaßlichen Ebola-Erkrankungen hat sich binnen einer Woche auf 96 Fälle fast verdoppelt, wie das Gesundheits­ministerium in Kinshasa erklärt.

 

Bislang seien mindestens 55 Menschen gestorben. Bei 28 der Opfer wurde das hämorrhagische Fieber demnach im Labor nachgewiesen. Der Ebola-Ausbruch in der Provinz Nord-Kivu ist für Helfer eine besondere Herausforderung: Der Zugang ist für sie erschwert, da die Region rund um die Stadt Beni ein Konfliktgebiet ist. Deswegen sei die Gefahr einer Ausbreitung der lebens­gefährlichen Infektionskrankheit groß, warnte die Weltgesundheitsorganisa­tion (WHO) vergangene Woche. In der Region kämpfen mehrere Milizen um die Kontrolle von Land und Bodenschätzen. Die WHO fordert freien ­Zugang für alle Helfer. /

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