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Bevacizumab

Embolierisiko

09.08.2007  09:58 Uhr

Bevacizumab: Embolierisiko

PZ / Der Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) erhöht das Auftreten arterieller Thrombosen und somit möglicherweise das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Herstellers Genentech in San Francisco, die in der Fachzeitschrift »Journal of the National Cancer Institute« (JNCI 2007; 99: 1232-1239) erschienen ist. Dr. Frank Scappaticci und seine Kollegen werteten dafür die Daten aus fünf randomisierten kontrollierten Studie an 1745 Patienten mit Kolorektal-, Mamma- oder nichtkleinzelligem Lungenkarzinom aus. Etwa 3,8 Prozent der Teilnehmer, die mit Bevacizumab und Chemotherapie behandelt wurden, bildeten demnach Blutgerinnsel in den Arterien aus. In der Vergleichsgruppe, die nur Chemotherapie erhielt, waren es dagegen 1,7 Prozent.

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