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Merck schränkt Außendienst ein

21.07.2008  16:31 Uhr

Merck schränkt

PZ / Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck gibt einen Teil seiner Außendienstmitarbeiter ab. Anfang August will die Merck-Tochter Merck Pharma das Geschäft mit patentfreien Arzneimitteln ohne Außendienst fortführen. 130 Mitarbeiter, die vor allem Allgemeinärzte besuchen, wechseln zu Daiichi Sankyo Deutschland. Die übrigen 66 Außendienstler sollen in einen neuen Spezialaußendienst »Rheumatologie« der Merck-Tochter Serono überführt werden. Durch die Einführung von Rabattverträgen zwischen Herstellern und Krankenkassen spielt der Außendienst für die Hersteller eine immer geringere Rolle. Aus diesem Grund hat auch der Bad Vilbeler Generikahersteller Stada seinen Außendienst erheblich reduziert.

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