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26.07.2013  10:39 Uhr

<typohead type="2" class="meldungen">Meldungen</typohead type="2">

 

<typohead type="2" class="meldungen">BGH: Aus für Winthrop-Partnerprogramm</typohead type="2">

PZ / Das sogenannte Partnerprogramm des Generika-Herstellers Winthrop ist endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dessen Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen. Damit ist das Urteil des Berliner Kammergerichts vom September 2012 rechtskräftig. Bereits 2011 hatte das Berliner Landgericht in erster Instanz das Modell für wettbewerbswidrig erklärt, bei dem Apotheken Arzneimittel von Sanofi und dem Tochterunternehmen Winthrop zum Herstellerpreis beziehen konnten, wenn sie sich im Gegenzug dazu verpflichteten, bevorzugt bestimmte Generika von Winthrop abzugeben. Gegen diese Entscheidung ging der Hersteller in Berufung. Doch auch nach Ansicht des Kammergerichts verstößt die als Partnerprogramm bezeichnete Vereinbarung gegen Paragraf 10 des Apothekengesetzes. Dieses verbietet einem Apothekenleiter, sich zu verpflichten, bestimmte Präparate bevorzugt abzugeben oder sich auf bestimmte Hersteller zu beschränken. Winthrop hingegen sah den Vorwurf der Verpflichtung nicht gegeben, sondern beschrieb sein Modell als einen Appell an die Apotheker. Weil das Kammergericht eine Berufung zurückgewiesen hatte und auch keine Revision zuließ, hatte Winthrop Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH eingelegt. Die Karlsruher Richter sprachen der Angelegenheit aber keine grundsätzliche Bedeutung zu und wiesen die Beschwerde ab.

 

<typohead type="2" class="meldungen">Deutschland will globale Gesundheit fördern.</typohead type="2">

PZ / Die Bundesregierung will mit deutschem Expertenwissen und Geldern weltweit gegen Krankheit und Missstände im Gesundheitswesen vorgehen. Nur durch globales Handeln ließe sich auch der gesundheitliche Schutz der deutschen Bevölkerung sicherstellen, erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Das Bundeskabinett hat deshalb das Konzept »Globale Gesundheitspolitik gestalten« verabschiedet.Es sieht unter anderem vor, dass sich deutsche Behörden künftig sowohl untereinander als auch mit internationalen Institutionen besser abstimmen, etwa durch effizientere Frühwarnsysteme bei Pandemien oder im weltweiten Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Deutschland finanziere deshalb den Aufbau von Laboren auch im Ausland, heißt es im Konzept. Rund 700 Millionen Euro jährlich gibt die Bundesregierung derzeit für die bi- und multilaterale Entwicklungszusammenarbeit aus, das ist dreimal mehr als noch im Jahr 2000. /

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