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Botox in der Urologie

28.06.2007  14:28 Uhr

Botox in der PZ / Botulinum Toxin A könnte ab 2009 eine Zulassung zur Therapie von Blasenfunktionsstörungen erhalten, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Urologie in einer Pressemitteilung. Bereits jetzt wird es zu diesem Zweck in der Urologie im Off-label-Use eingesetzt, da es bei schwerwiegenden Erkrankungen keine Therapiealternative gibt. Dazu wird das Neurotoxin unter örtlicher Betäubung direkt in die Harnblase gespritzt und lähmt die Blasenmuskulatur. Die Wirkung hält bis zu acht Monate an.

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