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Niedersachsens Ministerin lobt Apotheker

26.07.2013
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Von Maria Pues / »Apotheken im ländlichen Bereich müssen so ausgestattet werden, dass sie wirtschaftlich betrieben werden können«, hat die niedersächsische Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) beim Niedersächsischen Apothekertag in Wolfsburg gesagt.

 

Die Honorierung des Nacht- und Notdienstes sei dazu ein erster Schritt. Den Apothekern brachte sie in ihrem Grußwort viel Lob und Verständnis entgegen. Sie erfüllten ihre Aufgaben mit großem Engagement, betonte sie.

 

Angesichts eines drohenden Personalmangels in Apotheken zeigte sich Magdalene Linz in Wolfsburg besorgt. Der Beruf müsse wieder attraktiver werden, forderte die Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen. Derzeit sei er stark »mit Bürokratie zugemüllt«. Dringend müsse man auch an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf arbeiten. Um Patienten besser zu versorgen, müsse man die verschiedenen Heil- und Pflegeberufe stärker miteinander verzahnen, sagte Heinz-Günter Wolf, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen. Zur Versorgung könnte zukünftig auch gehören, dass Apotheker zum Patienten fahren müssten, sagte Wolf. »Das ist im Honorierungssystem noch gar nicht vorgesehen.« /

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