Pharmazeutische Zeitung online
Umfrage

Private Daten in Apotheken gut aufgehoben

21.05.2014  10:40 Uhr

Von Yuki Schubert, Berlin / Die Deutschen haben vergleichsweise großes Vertrauen in den Gesundheitssektor, wenn es um den Schutz ihrer privaten Daten geht. Dabei schneiden Apotheken überdurchschnittlich gut ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Umfrage der Initiative Markt- und Sozialforschung.

 

76 Prozent der insgesamt 1000 Befragten halten die Gesundheitsbranche in Sachen Datenschutz für vertrauenswürdig. Nach Meinung von Professor Raimund Wildner, Vorstand der Initiative und Geschäftsführer der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung, liegt diese positive Einschätzung daran, dass Gesundheitseinrichtungen generell als kompetent eingestuft werden. Ihnen werde ein Interesse an der Weitergabe der Daten häufig abgesprochen, da sie damit in der Regel kein Geschäft machten, sagte Wildner Anfang der Woche bei der Vorstellung der Studie in Berlin.

 

Im Einzelnen vertrauen laut Studie 78 Prozent der Bevölkerung dem Datenschutz in Apotheken. Kurz dahinter liegen Ärzte und Krankenhäuser, denen 75 Prozent ihr Vertrauen aussprechen. 72 Prozent glauben an Datensicherheit bei Gesetzlichen Sozialversicherungen. Besonders hoch ist das Vertrauen bei jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren, in dieser Gruppe setzen 88 Prozent auf einen vertrauensvollen Umgang mit ihren Daten im Gesundheitssektor. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es nur 69 Prozent.

 

Den besten Datenschutz erwarten die Deutschen bei der Polizei. Das gaben 82 Prozent der Befragten an. Trotz des NSA-Skandals vertrauen noch 7 Prozent auf einen sicheren Datenumgang in ausländischen Geheimdiensten, während die sozialen Medien wie Facebook oder Twitter mit 5 Prozent Vertrauenszuspruch das Schlusslicht bilden. /

Von Nicole Schuster / Immer häufiger leiden auch Kinder und ­Jugendliche unter Kopfschmerzen. Bei kleinen Kindern treten ­Migränevorstufen etwa in Form von Schwindel oder Bauchweh auf. Bei akuten Beschwerden sind oft Arzneimittel angezeigt. ­Präventiv kommen vor allem nicht-medikamentöse Maßnahmen zum Einsatz.

Tabelle 3: Medikamente zur Migräne-Prophylaxe; der Einsatz bei Kindern und Jugendlichen erfolgt off label (1, 16, Fachinformationen)

Arzneistoff Dosierung
Metoprolol 1,5 mg/kg KG/Tag in einer (bis zwei) Einzeldosen
Propranolol 1 bis 2 mg/kg KG/Tag in einer (bis zwei) Einzeldosen
Flunarizin 5 mg/Tag als Einzeldosis
Topiramat Tagesgesamtdosis 2 bis 3 mg/kg KG (50 bis 100 mg)
Amitriptylin Tagesgesamtdosis 1 mg/kg KG

Mehr von Avoxa