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Wirtschaftsticker

12.05.2006
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Laborausrüster fusionieren

Die beiden großen US-Laborausrüster Thermo Electron und Fisher Scientific schließen sich im Rahmen eines Aktientauschs im Wert von 10,6 Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) zusammen. Mit der Thermo Fisher Scientific entsteht ein Unternehmen mit mehr als 9 Milliarden Dollar Umsatz und weltweit 30.000 Beschäftigten, wie die Konzerne mitteilten. Es wird eine breite Palette von Laborgeräten und -ausrüstung anbieten sowie Dienstleistungen und Software für Krankenhäuser, Pharmaunternehmen, Universitäten, Ärzte und die Industrie. PZ

Debeka will klagen

Die größte private Krankenversicherung in Deutschland, die Debeka, droht der Bundesregierung mit einer Klage gegen die geplante Gesundheitsreform. »Die Private Krankenversicherung ist in ihrem Bestand geschützt, keiner darf sie antasten«, sagte der Vorstandsvorsitzende der Debeka, Uwe Laue, dem »Tagesspiegel«. Insbesondere die Alterungsrückstellungen von 100 Milliarden Euro, die allein die Debeka-Versicherten angespart hätten, müssten vor dem Zugriff der Politik geschützt werden. »Wenn man den Versicherten das wegnehmen wollte, wäre das eine Enteignung«, sagte Laue der Zeitung zufolge. »Bei Klagen würden wir unsere Versicherten unterstützen.« dpa

AWD.pharma verkauft

Der Verkauf des Produktionsbereiches des Dresdner Arzneimittelwerks AWD.pharma ist in trockenen Tüchern. Alle Vertragsbedingungen seien erfüllt, sagte AWD-Sprecher Wolfgang Hoffmann. Damit ist die Übernahme des Unternehmens durch die italienische Menarini Gruppe erfolgreich abgeschlossen worden. Rund 250 Vollzeitarbeitsplätze würden in Dresden auf lange Sicht erhalten, teilte AWD.pharma mit. In diesem Jahr sollen mehr als 20 neue Produkte auf den Markt gebracht werden. AWD Dresden wurde nach der Wende zunächst an Asta Medica, eine Tochtergesellschaft der Degussa AG, verkauft und gehörte seit 2001 dem kroatischen Pliva-Konzern. Zu Menarini gehört auch die Berlin-Chemie AG. dpa

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