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Merck

Umsatzrekord und Stellenabbau

12.04.2011  15:48 Uhr

dpa / Der Darmstädter Konzern Merck prüft nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) den Abbau von Stellen in der Pharmasparte. Gefährdet seien in erster Linie Arbeitsplätze am Sitz der Pharmatochter Merck Serono in der Schweiz, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise.

Gründe seien Rückschläge bei der Zulassung des wichtigen Multiple-Sklerose-Mittels Cladribin in Europa und den USA sowie eine aufgeblähte Verwaltung. Ein Merck-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

 

Die Merck-Tochter Serono beschäftigt rund 17 000 Mitarbeiter. Insgesamt hat der Konzern weltweit mehr als 40 000 Beschäftigte. Merck will 2011 bei den Erlösen die Marke von zehn Milliarden Euro deutlich überschreiten. 2010 war der Umsatz um fast 20 Prozent auf den Höchstwert von 9,3 Milliarden Euro gestiegen. /

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