Pharmazeutische Zeitung online
Rabattrunde

Bislang kaum Probleme

13.04.2010
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Von Stephanie Schersch / Die Umsetzung der zum 1. April gestarteten Rabattverträge scheint bisher nur wenige Probleme zu verursachen, obwohl ein Großteil der Versicherten betroffen ist.

Lieferengpässe habe es bislang kaum gegeben, sagte Mathias Arnold, Vorsitzender beim Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt, gegenüber der Pharmazeutischen Zeitung. Auch Carmen Gonzalez vom Landesapothekerverband Baden-Württemberg bezeichnete die Lage rund um die neuen Verträge als »ruhig und normal«. Ähnlich äußerte sich auch der niedersächsische Apothekerverband, hier sind nur einzelne Hinweise und Beschwerden von Apothekern einge­gangen.

Arnold betonte jedoch, dass der Erklärungsbedarf bei den Patienten wieder sehr hoch sei. »Das Hauptproblem ist einfach die Zeit, die wir brauchen, um den Patienten zu erklären, warum sie schon wieder ein neues Präparat bekommen.«

 

Von der neuen Rabattrunde sind rund 55 Prozent aller gesetzlich Versicherten in Deutschland betroffen. Neben der AOK haben auch die Techniker Krankenkasse und 36 kleinere Kassen neue Verträge abgeschlossen. Auch wenn sich der Mehraufwand in Apotheken zurzeit noch in Grenzen zu halten scheint, die Situation könnte sich noch ändern. Denn in weiten Teilen Deutschlands dauern die Osterferien noch an. In vielen Apotheken ist die Kundenfrequenz daher zurzeit überschaubar. /  

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