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Keine Depression durch Gestagen-Präparate

07.03.2018
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Von Daniela Hüttemann / Hormonelle Kontrazeptiva stehen unter Verdacht, Depressionen auszulösen. Einen Zusammenhang zwischen Progesteronen und Depressionen konnten jetzt US-Forscher der Ohio State University nicht bestätigen.

 

Für eine Metaanalyse fassten sie Daten von 26 Studien zusammen, in denen eine potenzielle Kausalität untersucht worden war. Da­rin wurden orale Mono- und Kombipräparate sowie Depotspritzen und Spiralen untersucht.

Es ließ sich jedoch keine entsprechende Assozia­tion mit Depressionen finden, schreiben die ­Autoren im Fachjournal »Contraception« (DOI: 10.1016/j. contraception.2018.01.010). Das galt auch für Jugendliche, Frauen im Wochenbett sowie Frauen mit vorangegangenen depressiven Episoden.

 

»Viele Frauen fürchten sich vor einer Depression, wenn sie mit einer hormonellen Verhütungsmethode beginnen, insbesondere wenn diese Progesteron enthält«, so Haupt­autor Dr. Brett Worly in einer begleitenden Pressemitteilung. Diese Bedenken seien jedoch bei den meisten Frauen unbegründet. »Sie sollten wissen, dass sie eine sichere Wahl treffen«, so Worly. /

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