Pharmazeutische Zeitung online
Imagekampagne

Neues Jahr – neue Ausrichtung

12.01.2016
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ABDA / Die Imagekampagne der ABDA und ihrer Mitgliedsorganisationen startet 2016 in ihr drittes Jahr. Auch künftig geht es um die Festigung von Image- und Vertrauenswerten. Inhaltlich und dramaturgisch wird die Kampagne dabei neu ausgerichtet.

»Wir richten die Kampagne noch stärker als bisher auf die Themenkreise aus, in denen die Apothekerschaft politische Ziele verfolgt«, sagt dazu Reiner Kern, Leiter Kommunikation bei der ABDA. »Wir werden über Planungssicherheit und über hoch versorgungsrelevante Leistungen der Apotheken wie Rezepturen und die Abgabe von Betäubungsmitteln sprechen.« Auch das Stichwort Medikationsanalyse bleibe auf der Agenda. Diese spezifischen Themen sollen für Öffentlichkeit und Politik aufbereitet und über spezifische Kommunikationskanäle transportiert werden.

 

Zudem sind Änderungen im Ablauf geplant sowie die Bündelung von Maßnahmen. Anstatt wie bisher mehrere Wellen im Frühjahr und Herbst sowie zum Tag der Apotheke zu fahren, soll es 2016 eine Konzentration auf eine intensive sechswöchige Welle im Mai und Juni geben, die lokale, regionale und bundesweite Kommunikationsmaßnahmen vereint und in den Tag der Apotheke mündet.

 

Dieser soll zukünftig immer zu einem festen Termin am 7. Juni stattfinden. Der Aktionstag steht dann auch nicht mehr unter einem speziellen, jährlich wechselnden Motto. Er soll vielmehr Projektionsfläche für die große Vielfalt der pharmazeutischen Leistungen sein und den teilnehmenden Apotheken die Möglichkeit geben, vor Ort mit individuellen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Anregungen für die Umsetzung wird ein Leitfaden der ADBA geben. Zugleich soll der Tag der Apotheke von Verbandsseite mit einem politischen Thema aufgeladen werden.

 

Kampagnenmaterialien können 2016 nur noch zur sechswöchigen Hauptwelle im Frühsommer im Internet unter www.apothekenkampagne.de geordert werden. Anders als bisher werden zum Tag der Apotheke und im Herbst keine Plakatbestellungen mehr angeboten. Gleichwohl bleibt die Apotheke der wichtigste, weil authentischste Kommunikationskanal für die Kampagne. »Wir wissen aus Umfragen, dass die Motive, die in Apotheken zu sehen sind, bei den Verbrauchern sehr stark in Erinnerung bleiben«, so Kern. Deswegen sei es auch besonders wichtig, eventuell noch aushängende ältere Plakate aus den Jahren 2014 und 2015 durch die neuen Motive für 2016 zu ersetzen.

 

Neben dem bewährten Mix aus Plakataushängen in Apotheken, Plakatierungen auf Bahnhöfen und der Schaltung von neuen Kinospots mit dem Comedian Bernhard Hoëcker sind weitere reichweitenstarke Maßnahmen geplant. Anvisiert sind Anzeigen in Lesezirkeln, die Verteilung von sogenannten Edgar-Postkarten und die Schaltung zusätzlicher Plakate in Innenstädten, um für eine größtmögliche Aufmerksamkeit in der Fläche zu sorgen.

 

Für die Vermittlung der Schwerpunktthemen im politischen Raum wird eine eigene Motivlinie entwickelt. Diese erinnert zwar an das bisherige Kampagnendesign, weist aber trotzdem eine eigenständige Gestaltung auf. Sie kann beispielsweise auch von Kammern und Verbänden zur kommunikativen Begleitung von Landtagswahlen genutzt werden. Auf Bundesebene soll die Motivlinie im Herbst 2016 für die Zielgruppe der politischen Entscheider im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen. Geplant sind Außenplakate und Anzeigen in politischen Medien.

 

Bundesweites Netzwerk

 

Bereits im Herbst 2015 hat die ABDA ein sogenanntes Netzwerk politische Kommunikation aktiviert, das die Grundidee der Aktion Gesundheit wählen aus dem Jahr 2013 aufgreift. Dieses bundesweite Netzwerk aus Apothekern soll zur Intensivierung der politischen Kommunikation ab 2016 verstärkt zum Einsatz kommen.

 

Über Netzwerk-Botschafter soll der politische Dialog überall in Deutschland vor allem auf lokaler Ebene angestoßen werden. Leserbriefe zu relevanten Themen, Besuche von gesundheitspolitische Veranstaltungen vor Ort und Diskussionsbeiträge in sozialen Medien sollen die politischen Gespräche der Kammern und Verbände auf Landesebene sowie der ABDA auf Bundesebene begleiten. /

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