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08.01.2013  15:55 Uhr

Meldungen

 

Abbott gründet neues Pharmaunternehmen

 

PZ / Der US-Pharmakonzern Abbott hat für Teile seines Arzneimittelgeschäfts das neue Unternehmen Abbvie gegründet. Dies gab Abbvie in einer Pressemitteilung bekannt. Der Schwerpunkt des neuen Unternehmens liegt im Bereich Forschung. Zwanzig vielver­sprechende Substanzen be­fänden sich bereits in der mittleren oder späten Phase der klinischen Entwicklung, teilte Abbvie mit. Darunter seien Mittel gegen schwere Erkrankungen wie etwa Hepatitis C, Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Alzheimer und Parkinson. »Unser Ziel ist es, auf der 125-jährigen Tradition von Abbott aufzubauen und einige der schwersten Gesundheitsprobleme der Welt anzugehen«, so Richard A. Gonzales, Vorstandsvorsitzender von Abbvie. Mit der Abspaltung eines Geschäftssegments erhofft sich das Unternehmen »eine deutliche Wertsteigerung für unsere Aktionäre«, so Gonzales.

 

Gesine.net kooperiert mit Pharmagroßhändler Gehe

 

PZ / Zeitgleich zum laufenden Insolvenzverfahren des Gesine Großhandels und der gleichnamigen Apothekenkooperation wird den Genossenschaftsmitgliedern vom Kernteam von gesine.net eine neue Kooperationsvereinbarung geboten. Mit der frisch gegründeten Eigens.net GmbH wurde der Stuttgarter Pharmagroßhändler Gehe ins Boot geholt. Die zunächst auf drei Jahre angelegte strategische Zusammenarbeit soll den Gesine-Genossen seit Jahresbeginn »hervorragende Einkaufskonditionen mit zusätzlichen Leistungsvergütungen, sehr gutem Service, einem breiten Warenlager sowie überdurchschnittlichen Zahlungsbedingungen bieten«, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Gehe-Netzwerk mit 19 Niederlassungen ermögliche der Apothekenkooperation einen bundesweiten Auftritt. Mit dem neuen Konzept will sich die Gesine nach eigenen Angaben auf die bekannten Stärken der Einkaufsgemeinschaft rückbesinnen.

 

Novartis: Lieferengpass bei Encepur

 

PZ / Der Impfstoffhersteller Novartis Vaccines hat erneut Probleme bei der Lieferung eines Impfstoffs bekannt gegeben. Diesmal geht es um das Mittel Encepur, ein Impfstoff zur aktiven Immunisierung gegen die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningo­enzephalitis (FSME). Grund sei die geringe Ausbeute an FSME-Viren aus Zellkulturen, die für die Herstellung des Impfstoffs benötigt werden, erklärte Novartis-Vaccines-Sprecher Volker Husslein der Pharmazeutischen Zeitung. Diesmal fielen durch die unerwartet geringe Virenausbeute komplette Produktionschargen aus. /

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