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Quecksilber
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Auf diese Fischarten sollten Schwangere verzichten

Fisch liefert dem Körper viele Nährstoffe, aber manchmal leider auch hohe Mengen an Schwermetallen – etwa Methylquecksilber, das ungeborenen Babys schaden kann. Welche Fischarten sind kritisch?
AutorKontaktdpa
Datum 21.04.2026  11:15 Uhr

Höher belastet: Aal, Thunfisch, Rotbarsch

Das Bundesumweltministerium liefert eine Liste mit potenziell höher belasteten Fischen. Verzichten sollten Schwangere und Stillende demnach auf:

  • Dornhai (auch als Schillerlocke oder Seeaal bekannt) und andere Haie
  • Buttermakrele, Schlangenmakrele
  • Ölfisch
  • Aal
  • gestreifter Seewolf
  • Schwertfisch
  • weißer Heilbutt, schwarzer Heilbutt
  • Hecht
  • Seeteufel
  • Thunfisch
  • Rotbarsch

In der Regel gering belastet sind laut der Verbraucherzentrale schnellwüchsige Fischarten, die weiter unten der Nahrungskette stehen. Dazu zählen Alaska-Wildlachs, normale Makrele, Hering, Scholle, Kabeljau und Seelachs sowie Fisch aus Zuchtteichen wie Forelle und Karpfen.

Wer nicht schwanger ist oder stillt, muss nicht aus Sorge vor der Schwermetallverbindung auf Fisch verzichten. »Für die meisten Menschen ist bei üblichen Verzehrgewohnheiten von Fisch und Meeresfrüchten nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Methylquecksilber zu rechnen«, lautet die Einschätzung des BfR.

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