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Quecksilber
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Auf diese Fischarten sollten Schwangere verzichten

Fisch liefert dem Körper viele Nährstoffe, aber manchmal leider auch hohe Mengen an Schwermetallen – etwa Methylquecksilber, das ungeborenen Babys schaden kann. Welche Fischarten sind kritisch?
AutorKontaktdpa
Datum 21.04.2026  11:15 Uhr
Auf diese Fischarten sollten Schwangere verzichten

Was kann ich guten Gewissens essen, was streiche ich sicherheitshalber vom Speiseplan? Diese Frage beschäftigt Schwangere regelmäßig. Gerade, wenn es um Fisch geht, ist eine gute Portion Vorsicht angesagt. Eine wichtige Regel: Von rohem und geräuchertem Fisch lässt man in der Schwangerschaft besser die Finger. Sie können mit Listerien belastet sein – eine Infektion mit diesen Bakterien kann Fehl- und Frühgeburten zur Folge haben.

Zudem sollten Schwangere Fischarten meiden, die besonders hohe Mengen an Methylquecksilber enthalten können. Dazu rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Essen Schwangere belasteten Fisch, kann die Schwermetallverbindung über die Plazenta in den Körper des Ungeborenen gelangen. Methylquecksilber wirkt dabei neurotoxisch. Es kann unter anderem die Entwicklung des kindlichen Nervensystems stören. Die Verbindung kann sich dabei im Körper anreichern. Weil Methylquecksilber auch über die Muttermilch abgegeben werden kann, rät das BfR auch stillenden Müttern zum Verzicht auf entsprechende Fischarten.

Wie das Quecksilber in den Fisch kommt

Doch wie gelangt Methylquecksilber überhaupt in den Fisch? Alles beginnt mit dem Schwermetall Quecksilber, das etwa durch Vulkanausbrüche oder die Verbrennung von Kohle freigesetzt wird und den Weg in Meere und Binnengewässer findet, wie das BfR erklärt. Dort wandeln Bakterien das Quecksilber in Methylquecksilber um.

In dieser Form kann das Quecksilber leicht von anderen Meereslebewesen aufgenommen werden – von Plankton und damit auch von Fischen, die diese Kleinstlebewesen fressen. Diese Fische werden dann von größeren Fischen gefressen, womit im Verlauf der Nahrungskette immer mehr Methylquecksilber zusammenkommt. Von Fischart, Größe und Alter hängt unter anderem ab, wie viel Methylquecksilber sich in einem Fisch anreichert. Grundsätzlich gilt: Die höchsten Gehalte werden in großen und älteren Raubfischen gemessen, die weit am Ende der Nahrungskette stehen, so das BfR.

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