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RKI-Wochenbericht 
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Atemwegsinfekte weiter auf hohem Niveau

Grippe, RSV und Covid – die Arztpraxen sind voll mit Patienten, die sich einen akuten Atemwegsinfekt eingefangen haben. Um die weitere Verbreitung der Erreger einzudämmen, rät das Robert Koch-Institut Menschen mit Symptomen, zu Hause zu bleiben.
AutorKontaktdpa
Datum 23.12.2022  13:30 Uhr
RKI sieht Zunahme bakterieller Infektionen

RKI sieht Zunahme bakterieller Infektionen

Das RKI verweist in seinem aktuellen Bericht auf eine Zunahme von bakteriellen Infektionen der Atemwege, die die sehr starke Zirkulation der respiratorischen Viren begleiteten. »Die Zahl von Gruppe-A-Streptokokken-Infektionen und Pneumokokken-Infektionen wird voraussichtlich weiter zunehmen«, heißt es im Wochenbericht. »Dies stellt eine zusätzliche Herausforderung für das Gesundheitssystem dar.«

Angesichts dessen betont das RKI, wie wichtig es ist, die bestehenden Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen und Übertragungen einzuhalten. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen habe, solle für drei bis fünf Tage und bis zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik zu Hause bleiben, Kontakte meiden und bei Bedarf den Hausarzt kontaktieren.

Der überwiegende Teil aller Coronavirus-Infektionen wird in Deutschland nach wie vor durch die Omikron-Linie BA.5 ausgelöst. Der Anteil der Omikron-Sublinie BQ.1.1 nahm unterdessen weiter zu. Ihr Anteil liegt laut RKI nun bei über 21 Prozent (Vorwoche: 17 Prozent). Die Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund eines schweren Atemwegsinfekts und einer Covid-19-Diagnose blieb zuletzt wie in den vergangenen Wochen stabil. Die Zahl der Covid-Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden mussten, stieg in der zurückliegenden Woche im Vergleich zur Vorwoche, schreibt das RKI unter Berufung auf Zahlen der Intensivmediziner.

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