| Johanna Hauser |
| 17.08.2026 12:00 Uhr |
Dies führte innerhalb weniger Wochen zu einer vollständigen und raschen Wiederbesiedlung des astrozytenfreien Bereichs. Dabei wurde das Astrozyten-Netz weitgehend wiederhergestellt, und die verletzungsbedingten molekularen Veränderungen gingen anschließend wieder zurück.
»Wir konnten zahlreiche Gene und Signalwege identifizieren, die während der Reparatur vorübergehend aktiviert werden. Sie könnten künftig als Ansatzpunkte dienen, um diese Regenerationsprozesse bei Krankheiten zu beeinflussen«, betont Seniorautor Professor Dr. Bruno Weber. Die Daten legten nahe, dass Astrozyten-Remodellierungsreaktionen mit Mehrkernigkeit auch bei menschlichen Astrozytopathien auftreten könnten, schreiben die Autoren.