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Apothekertag

Approbationsordnung muss endlich novelliert werden

Die Landesapothekerkammer Sachsen forderte zudem, dass die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für mehr Plätze im Studiengang Pharmazie geschaffen werden. Konkret geht es darum, die Zahl der Studienplätze im gesamten Bundesgebiet in den nächsten fünf Jahren um mindestens 30 Prozent zu erhöhen.  Dies sei notwendig, um der Weiterentwicklung der pharmazeutischen Aufgabenfelder und der demografischen Entwicklung gerecht zu werden, erklärten die Antragsteller. 

Das Pharmaziestudium sei zwar aufwendig und teuer, gesamtgesellschaftlich und fiskalpolitisch aber eine lohnenswerte Investition mit einem hohen »Return on Investment« für die gesamte Gesellschaft. Diesen Argumenten schlossen sich die Delegierten mit sehr großer Mehrheit an.

Die Apothekerkammer Nordrhein schlug eine stärkere Verzahnung der apothekerlichen und ärztlichen Hochschulausbildung vor. Nachdrücklich werden mehr gemeinsame Lehrveranstaltungen für Medizin- und Pharmaziestudierende gefordert, um die heilberufliche Zusammenarbeit und damit die Patientenversorgung zu verbessern.

Die Universitäten sollten die ihnen gegebenen Möglichkeiten für die Implementierung von gemeinsamen Lehrveranstaltungen nutzen, heißt es in dem mit großer Mehrheit angenommenen Änderungsantrag. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening sprach von »einem neuen, frischen Signal«, dass eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Professionen dringend notwendig sei.  

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