| Cornelia Dölger |
| 17.09.2026 12:35 Uhr |
Drei Tage berieten die Apothekerinnen und Apotheker über ihre berufspolitischen Weichenstellungen. / © PZ/Alois Müller
Der dreitägige Apothekertag markiere den Beginn der Vollendung einer Reform. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) habe mit seiner Unterschrift unter die noch ausstehende Mantelverordnung den Schlusspunkt unter das Gesetzgebungsverfahren gesetzt und die Reform vollständig auf den Weg gebracht.
Nach Jahren des Stillstands habe die Reform den Apotheken erstmals wieder eine substanzielle und messbare wirtschaftliche Perspektive eröffnet, so Preis. Die Dynamisierung der Honorierung schaffe die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Apothekenversorgung.
Zudem eröffne sie dem Beruf mit Leistungen wie mehr Impfungen, Testungen, Bluttests, neuen pharmazeutischen Dienstleistungen und mehr Kompetenzen bei der Arzneimittelabgabe neue Perspektiven. »Diese Aufbruchstimmung hat uns durch den Apothekertag und die Antragsberatung getragen«, bilanzierte der ABDA-Präsident.
Die Debatten seien »fair, sachlich und immer von kollegialem Zusammenhalt getragen« gewesen. »Dafür dankte Preis den Delegierten – ebenso dafür, dass sie sich mit einer Resolution klar zu Demokratie, Vielfalt, Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit bekannt hätten.«