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Hilfsorganisationen
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Apotheker helfen ohne Grenzen

Ob medizinische Nothilfe oder langfristige Projektarbeit: Die Hilfswerke »Apotheker helfen« und »Apotheker ohne Grenzen« unterstützen in Deutschland und weltweit bei der pharmazeutischen Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen nach Katastrophen und in Krisengebieten. Auf der Expopharm stellen die beiden Organisationen aktuelle Projekte vor, werben für Unterstützung und informieren über ihre Arbeit.
Datum 08.09.2026  07:00 Uhr

Auf der diesjährigen Expopharm in München werden auch die beiden Hilfsorganisationen »Apotheker helfen« und »Apotheker ohne Grenzen« wieder mit eigenen Ständen vertreten sein und ihre aktuellen Projekte vorstellen. Neben sofortigen Nothilfeeinsätzen verfolgen beide Vereine auch stets langfristige Vorhaben, um Menschen weltweit eine bessere pharmazeutische und medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Ebola-Ausbruch im Kongo

Ein Schwerpunkt der Arbeit von »Apotheker helfen« ist derzeit der Ebola-Ausbruch im zentralafrikanischen Land Kongo, wie der Verein auf PZ-Anfrage mitteilte. Die Infektion breitet sich aus und stellt die Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen. »Gemeinsam mit unserem Partner Deutsches Institut für Ärztliche Mission (Difäm) aus Tübingen konnten wir frühzeitig Schutzausrüstung aus Kenia zu unserem lokalen Partner CECA 20 liefern. Von dort werden mehr als 100 Gesundheitseinrichtungen mit dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern versorgt.« CECA (Communauté Évangélique au Centre de l’Afrique) ist eine große evangelische Kirchengemeinde-Gemeinschaft mit bis zu 2000 Ortsgemeinden.

Schmetterlingskinder in Tadschikistan

Das nach eigenen Angaben derzeit »größte Projekt« der Hilfsorganisation ist die Versorgung von sogenannten Schmetterlingskindern in Tadschikistan. Demnach reisen Ärzte der Pamir Hilfe mehrmals im Jahr in die dermatologische Klinik in der Hauptstadt Duschanbe, um die Kinder wegen ihrer schweren genetisch  bedingten Hauterkrankung Epidermolysis bullosa zu behandeln und mit speziellen Wundauflagen zu versorgen. Diese verhindern, dass Verbände an der neu gebildeten Haut haften.

»Apotheker helfen stellt dafür große Mengen geeigneter Verbandstoffe bereit«, heißt es. Zudem habe im vergangenen Jahr die Dermatologie auch baulich und hygienisch ertüchtigt werden können. »Gemeinsam mit der Pamir Hilfe und dank einer Förderung von Sternstunden e. V. stand dafür ein Budget von mehr als 100.000 Euro zur Verfügung.«

Wie diese Hilfe vor Ort aussieht, wie zum Beispiel eine Apotheke in einem Gesundheitszentrum in Afrika funktioniert und wie medizinische Hilfsgüter dorthin kommen, wo sie gebraucht werden, darüber kann man sich auf der Messe am Stand A59 in Halle A2 informieren.

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