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Pflege 
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Apotheken als Kompass für Pflegebedürftige

Seit rund einem Jahr ist Katrin Staffler (CSU) Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Gegenüber der PZ erläutert sie ihre Pläne im Amt und welche Rolle Apotheken im pflegerischen Versorgungssystem spielen können. 
AutorKontaktPaulina Kamm
Datum 30.04.2026  17:30 Uhr
Staffler: Apotheken sollen Impfungen vor Ort durchführen 

Staffler: Apotheken sollen Impfungen vor Ort durchführen 

Zusätzlich zur Lotsenfunktion spricht sich Staffler für Impfungen in Apotheken aus. »Für eine gute Impfquote und den einfachen Zugang zu einer Schutzimpfung sollten möglichst viele Apotheker diese vor Ort durchführen«, so Staffler. Besonders vulnerablen Gruppen, wie exemplarisch Pflegebedürftigen, sei so geholfen.

Das ausschlaggebendste Potenzial für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflege und Apotheken sehe Staffler in der Digitalisierung: »Mit der Einführung des E-Rezepts und der Möglichkeit der sicheren Kommunikation innerhalb der Telematikinfrastruktur kann die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln deutlich effizienter und besser gestaltet werden«, erklärte sie. Dies entlaste insbesondere ambulante Pflegekräfte, vereinfache die Arbeit der Apotheken und erhöhe dadurch Arzneimittelsicherheit und Versorgungsqualität. 

Finanzierungsprobleme 

Hinsichtlich der Finanzierung qualitativ hochwertiger Versorgung habe die Politik einiges erreicht: »Die Vergütung im Bereich der Pflege ist nun gut, im Bereich der Apotheken gibt es sicherlich noch Handlungsbedarf«. Zur Realität gehöre ihrer Ansicht auch, dass das Gesundheitssystem finanziert werden müsse. Die Bevollmächtigte warnt, dass dies nicht auf Kosten Pflegebedürftiger geschehen dürfe. 

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