| Paulina Kamm |
| 21.08.2026 07:00 Uhr |
Die Betroffenen kämen häufig mit großer Unsicherheit zu Salamani. Insbesondere die hohe Anzahl an verordneten Hormonpräparaten und die Applikation per Injektion verunsicherten die Patientinnen zum Teil sichtlich. Salamani erinnert sich an einen Fall: »Es gab keinen klaren Plan, keine ausreichende Erklärung. Wir haben uns dann die Zeit genommen, alles Schritt für Schritt mit ihr durchzugehen, ihr die Anwendung zu zeigen und einen verständlichen Ablaufplan zu erstellen.«
Situationen wie diese stimmen die Apothekerin nachdenklich: »Dass diese Aufgabe häufig bei uns in der Apotheke landet – ohne entsprechende Vergütung – zeigt deutlich, welche Versorgungslücke hier aktuell besteht.«