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Coronapandemie
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AMK-Umfrage zum Rückgang der Meldungen

Seit Beginn der Coronapandemie verzeichnet die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) einen deutlichen und anhaltenden Rückgang von Meldungen aus Apotheken. Die Gründe dafür ermittelte die AMK nun in einer Umfrage.
AutorKontaktAMK
Datum 23.02.2023  07:00 Uhr

Fazit zur Umfrage

Gründe, warum (im Einzelfall) Arzneimittelrisiken nicht an die AMK gemeldet werden, sind vielfältig und basieren vor allem auf der (nicht richtigen) Annahme, dass bereits bekannte Risiken nicht meldepflichtig seien. Die Pandemie hat zudem den Anteil an Apotheken, die nicht an die AMK melden, zusätzlich erhöht, denn die steten Limitationen, wie Zeit- und Personalmangel, haben sich aufgrund der Besonderheiten der Pandemie weiter verschärft.

Wege zu mehr Meldungen an die AMK (wie vor der Pandemie) führen daher über verbesserte Angebote durch Ausbau und Vernetzung der AMK-Meldebögen (online) sowie angemessene Verschlankung und Spezifizierung des Meldeprozesses, einschließlich des Follow-ups. Letztlich gilt es weiterhin, bestehenden Unsicherheiten bezüglich des Meldens an die AMK über die Bereitstellung von Informationsmaterialien zu begegnen. Interessierte finden die neuen Flyer der AMK zum Abruf unter www.arzneimittelkommission.de. Nutzen Sie auch das Kontaktformular für Anfragen an die AMK-Geschäftsstelle.

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