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Verwaltungsrat gegen Großaktionär
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Zoff bei Doc Morris

Bei der Generalversammlung von Doc Morris am 12. Mai dürfte es hitzig werden. Der Verwaltungsrat stellt sich deutlich gegen die von Großaktionär CEPD geforderte Neubesetzung des Verwaltungsrats inklusive der Ablösung von Präsident Walter Oberhänsli.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 17.04.2026  09:00 Uhr
Großaktionär übt Kritik an wirtschaftlicher Performance 

Großaktionär übt Kritik an wirtschaftlicher Performance 

Die Investmentgesellschaft CEPD hatte der jetzigen Doc-Morris-Spitze in ihrem Antrag mangelnde Führungskompetenz unterstellt. Unter anderem kritisierte sie in ihrem Schreiben, der Verwaltungsrat habe sich durchweg ignorant gegenüber den Interessen der Anteilseigner gezeigt und sei etwa dem Ruf nach einer grundlegenden Neuaufstellung der Führung nicht nachgekommen.

Der Großaktionär ist unzufrieden mit der wirtschaftlichen Performance des EU-Versenders und moniert einen Kursverlust von 98 Prozent in den zurückliegenden fünf Jahren. »Wiederholte Verfehlungen in der Strategieumsetzung und der Prognose« seien dafür verantwortlich, so CEPD in einer Mitteilung. Der derzeitige Verwaltungsrat sei nicht in der Lage, das Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Doc Morris selbst sieht sich derweil auf einem guten Weg: Zum ersten Quartal 2026 habe man »erfreuliche Zahlen veröffentlicht. Sie belegen, dass Strategie und Maßnahmen greifen und Doc Morris auf Kurs ist«. Der Versender meldete »ein starkes Umsatzwachstum«. Gleichzeitig schreibt er aber weiterhin rote Zahlen.

 

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