Versender Doc Morris gab die Zahlen für die ersten Monate des Jahres 2026 an. / © DocMorris
Von Januar bis März setzte die DocMorris-Gruppe 318,1 Millionen Franken um, wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht einem Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal; währungsbereinigt lag das Wachstum bei 10,7 Prozent. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITDA) verbesserte sich zwar spürbar, blieb mit minus 6,3 Millionen Franken aber weiterhin negativ.
Im Kernmarkt Deutschland stieg der Umsatz um 7,7 Prozent auf 301,7 Millionen Franken, hauptsächlich getragen vom Rx-Geschäft. Die Rx-Erlöse zogen um etwa 26 Prozent auf 68,1 Millionen Franken an (30,4 Prozent in Lokalwährungen).
Im Non-Rx-Bereich fiel das Wachstum mit 3,3 Prozent auf 233,6 Millionen Franken recht mager aus. In Lokalwährungen ergab sich zwar ein Plus von 6,5 Prozent, doch blieb man damit hinter den Markterwartungen zurück.
Der Versender verweist auf die starke Entwicklung seiner digitalen Dienstleistungen. Dazu zählen die Telemedizin-Plattform TeleClinic, das Retail-Media-Geschäft mit Pharmaherstellern sowie ein Marktplatz für externe Anbieter von Gesundheitsprodukten und -services. Diese Bereiche wuchsen im ersten Quartal währungsbereinigt um gut 63 Prozent.
Im Europa-Segment verharrte der Umsatz mit 16,4 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau; in Lokalwährungen stand lediglich ein Plus von 2,9 Prozent zu Buche.
Doc Morris sieht sich auf einem guten Weg. Man vertraut offenbar auf das Kerngeschäft, sei »gut im Plan«, den EBITDA-Breakeven im Laufe des Jahres 2026 zu erreichen, geht also davon aus, in absehbarer Zeit operativ keine Verluste mehr zu machen. Laut CFO Daniel Wüest liegt dies etwa am »Fokus auf Marketingeffizienz, Kosten und profitablem Wachstum«. Mit einem positiven Cashflow rechnet man aber erst 2027.
CEO Walter Hess betont: »Die signifikanten Zuwächse in allen Geschäftsbereichen und eine kontinuierlich beeindruckende Performance von Digital Services unterstreichen die Attraktivität unserer digitalen Gesundheitsplattform.«
Die Anzahl aktiver Kundinnen und Kunden stieg im Jahresvergleich um 1,0 Millionen auf 12,6 Millionen, davon seien im ersten Quartal 2026 0,4 Millionen hinzugekommen.