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Apothekenproteste in Berlin
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»Wir kämpfen zusammen für Apotheken und Patienten« 

In Berlin demonstrierten am Montagmittag etwa 4000 Apothekerinnen und Apotheker, PTA und PKA für eine Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro. Die Botschaft war deutlich: »Ohne die Apotheken geht es nicht«. 
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 23.03.2026  15:20 Uhr

Sozialer Friede hängt auch an Apotheken

Ina Lucas klagte, dass sich in den vergangenen Jahren zu wenig geändert habe. »Viele von uns fragen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, Apotheker zu sein«, sagte Lucas. Doch die Antwort darauf sei »ja«. Die Apothekerinnen und Apotheker wollten weiter für die Arzneimittelversorgung der Patienten eintreten und neue Aufgaben übernehmen. »Doch all das kostet Geld. Deswegen sage ich, Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif!«

Apotheken seien ein wichtiger Teil der deutschen Infrastruktur und unerlässlich für die Resilienz des Landes in Krisenzeiten. Die heutige Demonstration sei daher besonders wichtig gewesen. »Wir stehen für unabhängige Apotheken, für starke Apothekenteams, für echte Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, für eine Versorgung, die trägt, für unsere Patientinnen und Patienten und für die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung. Wir stehen auch für den sozialen Frieden, der ganz wesentlich auch davon abhängt, welcher Weg jetzt mit der Apothekenreform eingeschlagen wird. Wir werden nicht aufgeben. Das heute war wichtig, wir sind wichtig«, so Ina Lucas

»Wir wollen in einem engen Miteinander ein Land schaffen, wo die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung, egal ob in Stadt oder Land, dauerhaft gut gesichert ist und die Menschen, die das tun, auch ordentlich honoriert werden«, so Mario Voigt in seiner Videobotschaft.  

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