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Berlin-Wahl
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Wie wird die Apotheke krisenfest?

Gesundheitsversorgung ist essenziell – gerade im Krisenfall. Doch Deutschland ist kaum auf diesen vorbereitet. Daher wurde am Mittwochabend in Berlin darüber diskutiert, wie die Gesundheitsversorgung in der Hauptstadt resilienter werden kann.
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 03.09.2026  10:30 Uhr

Gemeinsames Positionspapier

Von den Politikern mehrfach wohlwollend bemerkt wurde der Schulterschluss der Heilberufe. In der Hauptstadt ist das eingeübte Praxis: Bereits Anfang Juli haben der Berliner Apotheker-Verein und der Landesverband des Hartmannbunds gemeinsam ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie sieben Kernforderungen zur Resilienz formulieren:

  • Entwicklung einer Berliner Resilienzstrategie für das Gesundheitswesen
  • Stärkung der ambulanten Gesundheitsversorgung
  • Sicherung einer flächendeckenden Präsenz von Arztpraxen und Apotheken
  • Aufbau belastbarer Notfall- und Versorgungsstrukturen
  • Verlässliche Finanzierung von Resilienzmaßnahmen
  • Bundesratsinitiative zur Beendigung des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen
    Arzneimitteln
  • Vorrang für Versorgungssicherheit vor kurzfristigen Effizienzgewinnen

»Die Fähigkeit einer Stadt, ihre Bevölkerung auch in Krisen- und Notlagen medizinisch und pharmazeutisch versorgen zu können, ist ein zentraler Bestandteil staatlicher Daseinsvorsorge. Resilienz entsteht nicht erst im Krisenfall, sondern durch die langfristige Sicherung leistungsfähiger Strukturen vor Ort«, heißt es in dem Papier.

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