Manche Menschen haben bereits eine enge Beziehung zu einem Chatbot aufgebaut und wenden sich mit Alltagsfragen und Problemen überwiegend an den KI-gestützten Zuhörer. Wer wieder stärker mit realen Menschen in Kontakt kommen will, müsse zunächst die intensive Nutzung der KI reduzieren, sagt Hilbert.
Im Bereich allgemeiner Alltagsprobleme empfiehlt er, Entscheidungen wieder vermehrt selbst zu treffen. Bei schweren psychischen Störungen sei eine klassische Behandlung empfehlenswert. Christiane Eichenberg setzt auf eine gute Balance zwischen KI und eigenem Kopf. »Algorithmen können unterstützen, sollten aber die eigene Reflexion ergänzen, statt zu ersetzen. Sie sind Entscheidungshilfen und keine verbindliche Autorität.«