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Stiftung Warentest
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Wie gut helfen KI-Chatbots bei Gesundheitsfragen?

Irgendwo im Körper kribbelt oder schmerzt es – was könnte das sein? Viele fragen die KI nach einer ersten Einschätzung. Die Stiftung Warentest wollte wissen: Was taugen die Diagnosen von Chatbots? Drei von fünf KI gaben demnach akzeptable Antworten.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 28.07.2026  14:45 Uhr
Qualität der Diagnose hängt auch vom Prompt ab

Qualität der Diagnose hängt auch vom Prompt ab

Zurück zu den KI-Chatbots: Weil sie sich allein auf Wahrscheinlichkeiten stützen, können sie mit ihren Diagnosen danebenliegen. Das kann auch dann passieren, wenn sie nicht mit allen relevanten Informationen gefüttert werden. So seien die Angaben der Nutzerinnen und Nutzer oft unvollständig, so Medizininformatik-Professor Dr. Kerstin Denecke im Interview mit der Stiftung Warentest. »Sie sagen zum Beispiel nicht ihr Geschlecht oder Alter. Oder sie geben nur die Symptome ein, die zu ihrer Vorannahme oder Angst passen.«

Wer also eine möglichst verlässliche Verdachtsdiagnose erreichen will, sollte schlau prompten, also umfassende Kommandos an den Chatbot richten. Dazu gehört, alle relevanten Hintergrundinformationen zu liefern und klar zu beschreiben, welche Art von Antwort man wünscht. Die Stiftung Warentest schlägt dafür folgenden Prompt vor:

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