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Migräne
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Wie eine optimale Prophylaxe aussehen sollte

Zur Prophylaxe von Migräneattacken stehen neben neueren Medikamenten, die am Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) angreifen, diverse »ältere Schätzchen« zur Verfügung. Welche Option ist im Einzelfall am besten geeignet? Hierzu gibt es jetzt neue Empfehlungen aus den USA.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 10.09.2026  17:00 Uhr

Frauen im gebärfähigen Alter

Ein eigener Abschnitt der Leitlinie ist der Migräneprophylaxe in der Schwangerschaft beziehungsweise bei Frauen im gebärfähigen Alter gewidmet. Bei ihnen sollten zunächst nicht medikamentöse Maßnahmen zur Migräneprophylaxe optimiert werden. Hierzu zählen etwa ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf, viel Bewegung (Ausdauer- und Kraftsport), gesunder Ernährung und Verzicht auf Alkohol sowie unter anderem Minzöl zur Schläfenmassage und Wärmeanwendungen im Nacken.

Soll eine medikamentöse Prophylaxe in der Schwangerschaft erfolgen, sieht die Leitlinie Nifedipin als Wirkstoff der ersten Wahl. Embryotox, das Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Berliner Charité, nennt als bevorzugte Wirkstoffe in der Schwangerschaft Metoprolol und Amitriptylin. Kontraindiziert sind Topiramat und Valproinsäure. Wegen des noch geringen Erfahrungsumfangs wird zudem von der Anwendung CGRP-gerichteter Antikörper und Arzneistoffe in der Schwangerschaft abgeraten.

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