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Kurzzeitiger Sehverlust
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Wie ein Schlaganfall im Auge

Eine vorübergehende Sehstörung ist ein Warnzeichen für Schlaganfall und Herzinfarkt. Zwei große Studien zeigen, dass danach das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse kurzzeitig deutlich, aber auch zehn Jahre lang erhöht ist.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 08.07.2026  18:00 Uhr
Kardiovaskuläre Risikofaktoren gut einstellen

Kardiovaskuläre Risikofaktoren gut einstellen

Eine im Fachblatt »Ophthalmology Retina« publizierte Studie fokussierte auf das Schlaganfallrisiko nach einem ischämischen Augenereignis wie TVL (DOI: 10.1016/j.oret.2026.03.013). Hier war das Risiko für ischämischen Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacken (TIA) innerhalb von einem und von zwölf Monaten deutlich erhöht. Zusätzliche Risikofaktoren waren höheres Alter, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine Stenose der Karotisarterie (Halsschlagader).

»Das Symptom des transienten Sehverlustes sollte unbedingt sofort abgeklärt werden«, empfahl Holz. Dies umfasse die Untersuchung der Halsschlagader auf Embolien, EKG, Herzultraschall und eine Blutuntersuchung, um das metabolische Risiko abzuklären. Man müsse Risikofaktoren proaktiv behandeln und zum Beispiel Hypertonie, Hyperlipidämie oder Diabetes besser einstellen und die Durchblutung fördern. 

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