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Schlafmangel
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Wer zu wenig schläft, erkältet sich häufiger

Unausgeschlafen durch den Tag zu stolpern führt zu weniger Konzentration und Leistung. So weit, so schlecht. Doch die Folgen können noch gravierender sein.
AutorKontaktdpa
Datum 11.03.2025  15:00 Uhr

Hormone sind wohl schuld

Der ursächliche Zusammenhang sei sehr wahrscheinlich in den Hormonen zu sehen. »Wenn man schläft, setzt man verschiedene Hormone frei, wie beispielsweise das Wachstumshormon«, sagt die Schlafforscherin. Diese Hormone wirkten sich unter anderem auch positiv auf das Immunsystem aus. »Das ist relativ gut erforscht.«

Ein weiterer Hinweis, dass Schlaf das Immunsystem unterstützt, komme von Impfstudien, führt Besedovsky weiter aus. So wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, die nach einer Impfung schlafen durften oder nicht. »Diejenigen, die geschlafen haben, zeigten eine deutlich stärkere Immunantwort«, sagt sie.

Letztendlich, sagt die Schlafforscherin, habe die Forschung mittlerweile einige Hinweise für einen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Infektionsrisiko. Aber endgültig verstanden sei der Zusammenhang noch nicht.

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