Traditionell beginnt das Fortbildungsjahr mit dem Pharmacon in Schladming. / © PZ/Alois Müller
Vor der beeindruckenden Kulisse der österreichischen Alpen erwartet die Teilnehmenden neben fachlichem Austausch und vielfältigen Gelegenheiten zur persönlichen Begegnung ein hochkarätiges Fortbildungsprogramm.
Wie praxisrelevant die gewählten Schwerpunktthemen sind, zeigt ein Blick auf muskuloskelettale Beschwerden: Schmerzen in Rücken, Muskeln und Gelenken gehören für viele Menschen zum Alltag. Häufig liegen Erkrankungen des Bewegungsapparats zugrunde. Allein an Arthrose leidet in Deutschland nahezu jeder sechste Erwachsene, rheumatoide Arthritis betrifft schätzungsweise rund 700.000 Menschen.

Ort: Schladming/Österreich
Datum: 17. bis 21. Januar 2027
Themen: Bewegungs- und Stützapparat sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen
Die hohe Krankheitslast spiegelt sich auch im Apothekenalltag wider. Das Spektrum reicht von der Beratung zur sicheren Anwendung von Schmerzmitteln bis zur Begleitung komplexer Therapien bei rheumatischen Erkrankungen. Mit dem demografischen Wandel gewinnen zudem der Erhalt von Muskelkraft und Mobilität sowie die Rolle von Bewegung und Ernährung zunehmend an Bedeutung.
Die Thematik beleuchten sechs renommierte Referentinnen und Referenten. Im Fokus stehen neben der medikamentösen Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparats auch die Möglichkeiten, durch Ernährung und Bewegung Prävention und Behandlung zu unterstützen.
So stellt Professor Dr. Thomas Pap aktuelle Therapieansätze bei Arthrose vor, Professor Dr. Jürgen Braun beleuchtet die Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis. Dabei geht es unter anderem um die aktualisierten europäischen Therapieempfehlungen und die Frage, wie sich durch eine zielgerichtete Behandlung eine Remission erreichen lässt. Professor Dr. Martin Smollich wiederum erläutert die Bedeutung von Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Weitere Vorträge befassen sich mit der sicheren Anwendung von Schmerzmitteln, der Prävention und Therapie von Muskelabbau sowie dem therapeutischen Potenzial von Bewegung.
Der zweite thematische Schwerpunkt des Kongresses liegt auf neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen. Auch hier stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Bedeutung für die pharmazeutische Beratung und Versorgung im Mittelpunkt.