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Ausstellung zur Organspende
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Wenn aus Abschied Hoffnung wird

Die aktuelle Ausstellung im Sächsischen Apothekenmuseum in Leipzig macht deutlich, warum jede Entscheidung für eine Organspende Leben retten kann. Sie erzählt die bewegenden Geschichten von 15 Organtransplantierten.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 30.06.2026  14:30 Uhr

Derzeit ist die Wanderausstellung »WiederLeben 2« im Sächsischen Apothekenmuseum in Leipzig zu sehen. Sie zeigt 15 Porträts organtransplantierter Menschen des Fotokünstlers Max Threlfall. Ergänzt durch kurze Videos erzählen die Bilder persönliche Geschichten und verdeutlichen, wie eine Organspende Betroffenen ein neues, lebenswertes Leben ermöglichen kann.

Einer der Porträtierten ist der 70-jährige Gernot, der seit 2019 mit einer Spenderlunge lebt. »Mein zweites Leben ist ein großes Glück für mich«, sagt er. Für Franziska Bleis, Vorstandsvorsitzende des Vereins Transplantiert, steht genau diese Botschaft im Mittelpunkt des Projekts.

Nach der großen Resonanz auf die erste Ausstellung sei nun »WiederLeben 2« entstanden, um die häufig gestellte Frage zu beantworten, wie Menschen mit einer Organspende leben. Die Ausstellung gibt darauf 15 persönliche und bewegende Antworten – und veranschaulicht, welche Hoffnung eine Organspende schenken kann. »Diese inspirierenden Geschichten wollen wir erzählen«, so Bleis.

Seit 1983 erinnert am 6. Juni auch der bundesweite Tag der Organspende an die Menschen, die mit ihrer Entscheidung zur Spende anderen Leben schenken. Initiiert hatten ihn die Selbsthilfeverbände Organtransplantierter. Zugleich macht der Aktionstag auf das Schicksal der vielen Patientinnen und Patienten aufmerksam, die auf ein Spenderorgan warten, und ruft dazu auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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