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Erkältungszeit
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Welcher Erreger hat mich erwischt?

Halsweh, Schnupfen, vielleicht Fieber: Seit der Pandemie wollen viele genau wissen, welches Virus dahinter steckt. Die Vor- und Nachteile des Testens aus Virologen-Sicht.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 23.09.2026  13:00 Uhr

Vor welchen Viren kann man sich mit Impfungen schützen?

«Leider kann man sich nur gegen die wenigsten Erreger impfen lassen», sagt Sandra Ciesek. «Gegen die häufigste Art, die Rhinoviren gibt es keine Impfung.» Wohl aber sind Impfungen gegen Influenza, SARS-CoV-2 und RSV verfügbar. Sie schützen nicht vor Ansteckung, aber vor schweren Verläufen.

«Empfohlen werden sie für diejenigen, die alt sind oder Vorerkrankungen beziehungsweise ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben», sagt Ulrike Protzer. Denn ohne Impfung könnten diese Infekte auch zu Lungenentzündung und somit ins Krankenhaus führen. «Für junge, gesunde Menschen sind diese Impfungen nicht nötig», sagt Protzer weiter.

Ausnahmen sind diejenigen, die etwa im Gesundheitswesen oder in Seniorenwohnheimen oder mit viel Publikumsverkehr arbeiten. Gleiches gelte für Menschen, die ältere Angehörige zu Hause pflegen.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Impfen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt:

  • Die Impfung gegen das Coronavirus im September vornehmen.
  • Eine Influenza-Welle tritt oft um Weihnachten und dann nochmal um Karneval auf. Für die Impfung reicht daher Ende Oktober oder November.
  • Bei RSV ist Ende September oder Anfang Oktober der richtige Zeitpunkt für die Impfung.

«Aber nicht jede Erkältung lässt sich verhindern», sagt Sandra Ciesek abschließend. Wichtig sei, das Risiko für schwere Verläufe zu senken, zum Beispiel durch die Impfung oder durch gute Hygiene und das Abstandhalten bei Krankheit. 

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