Wer dem Gefühl des Barfußlaufens im Alltag möglichst nahe kommen möchte, kann auf Barfußschuhe umsteigen. Aber es gilt, ein paar Dinge zu beachten. / © Getty Images/AntonioGuillem
Die Vorteile des Barfußlaufens mitnehmen, ohne dreckige Fußsohlen und ein Verletzungsrisiko durch Splitter zu riskieren? Wer das wünscht, kann in Barfußschuhe schlüpfen. Typisch für diese Art von Schuhen ist eine dünne, flexible Sohle und vergleichsweise viel Freiraum für die Zehen. Außerdem verzichten Barfußschuhe auf eine sogenannte Sprengung, also auf einen Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß.
»Dadurch wird die natürliche Fußbewegung weniger beeinflusst und die Fußmuskulatur wird stärker gefordert«, so Dr. Mellany Galla, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie. Das kann - wie regelmäßiges Barfußlaufen an sich - der Fußgesundheit guttun, weil die vielen, kleinen Muskeln im Fuß dadurch gestärkt werden.
»Für Menschen ohne relevante Fußbeschwerden können Barfußschuhe eine Möglichkeit sein, die Fußfunktion gezielt zu trainieren. Ein genereller gesundheitlicher Vorteil für alle Menschen lässt sich wissenschaftlich jedoch nicht ableiten«, so die Fachärztin mit Schwerpunkt auf Sprunggelenk- und Fußchirurgie.
Fußform, Trainingszustand, Körpergewicht, mögliche Vorerkrankungen am Fuß oder Sprunggelenk - von all diesen Faktoren hängt ab, ob und wie sehr ein Fuß von Barfußschuhen profitieren kann. Im Zweifel gilt: das Thema mit Orthopäde oder Orthopädin besprechen.
In einigen Fällen ist Vorsicht angesagt, dann ist die Rücksprache mit Arzt oder Ärztin ein Muss. Das gilt bei: