| Daniela Hüttemann |
| 16.03.2021 14:24 Uhr |
Nicht vergessen werden sollte, dass auch eine Covid-19-Erkrankung das Risiko für thromboembolische Ereignisse deutlich erhöht. So hatten Hamburger Pathologen bereits in der ersten Coronawelle nachgewiesen, dass 33 Prozent aller in Hamburg an Covid-19 verstorbenen Patienten eine Lungenembolie erlitten hatten. Bei 57 Prozent waren tiefe Beinvenenthrombosen zu finden. Diese Erkenntnisse hatten zu der Empfehlung geführt, stationär aufgenommen Covid-Patienten zu heparinisieren, was in der zweite Welle bereits Erfolge gezeigt hatte. Bei ambulanten Patienten können die behandelnden Ärzte dies bei Risikopatienten in Erwägung ziehen.
Das Virus SARS-CoV-2 hat unsere Welt verändert. Seit Ende 2019 verbreitet sich der Erreger von Covid-19 und stellt die Wissenschaft vor enorme Herausforderungen. Sie hat sie angenommen und rasch Tests und Impfungen, auch für Kinder, entwickelt. Eine Übersicht über unsere Berichterstattung finden Sie auf der Themenseite Coronavirus.