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Interview Peter Froese
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»Unser Portal muss nach Apotheke riechen«

Da der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) der Gedisa nicht beigetreten ist, stellt sich die Frage nach der weiteren Zukunft der Digital-Gesellschaft. Im PZ-Interview sprach Peter Froese, Aufsichtsratsvorsitzender der Gedisa, über die Gesellschaftspläne und das Verbändeportal. Der AVWL sei weiterhin »jederzeit herzlich willkommen«.
AutorBenjamin Rohrer
Datum 22.02.2022  09:30 Uhr

AVWL »jederzeit herzlich willkommen«

PZ: Ein Grund für den Apothekerverband Westfalen-Lippe, der Gedisa nicht beizutreten, waren die Kosten. Die Gedisa hat für die kommenden drei Jahre einen Pauschalbetrag eingefordert. Wird sie damit auskommen? Oder werden die Apotheken über weitere Gebühren zur Kasse gebeten?

Froese: Die Gedisa arbeitet wie ein Start-up – und jedes Start-up benötigt eine Anschubfinanzierung. In diesen drei Jahren gilt nun das solidarische Prinzip: Alle Gesellschafter beteiligen sich gleichermaßen an der Entwicklung der Gedisa – und natürlich auch an dem Risiko, das bei jeder normaler Firmengründung nun einmal besteht. Die Aufgabe der Gedisa-Geschäftsführung ist es nun, in diesen drei Jahren mit Hilfe der Anschubfinanzierung ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen.

PZ: Bleiben wir kurz bei der AVWL-Entscheidung. Wie schätzen Sie die Diskussionen ein, die auch nach der Abstimmung bekanntwurden, beispielsweise zur Beziehung des AVWL zu »No Q«?

Froese: Ich möchte vor allem Eines festhalten: Der AVWL ist jederzeit herzlich willkommen. Ich persönlich habe die Hoffnung und bin optimistisch, dass der Verband irgendwann beitritt.

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