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Sucht-Jahresbericht

Tabak- und Alkoholkonsum bleiben problematisch

 Welche Spuren hinterlässt die anhaltende Pandemie?

 Welche Spuren hinterlässt die anhaltende Pandemie?

Corona habe auch die psychische Gesundheit der Bevölkerung stark beeinträchtigt, unterstreicht man in Hamm. In Krisen versuchten viele Menschen vermehrt mit Suchtmitteln, ihre Belastungen auszugleichen. Daraus lasse sich allerdings nicht schlussfolgern, dass die Deutschen durch Corona süchtiger geworden seien. Aus Sicht der Suchthilfe seien die pandemiebedingten Härten vor allem für junge Menschen schwierig und verschärften die Lage zudem oftmals für Personen, die schon vorher psychosoziale oder gesundheitliche Probleme hatten.

»Prävention, Frühintervention, Beratung, Behandlung und Sucht-Selbsthilfe braucht es daher nun umso mehr, um Suchtgefährdete und Abhängigkeitserkrankte zu unterstützen«, mahnte Präventionsreferentin Christine Kreider. Und: »Wir müssen uns mehr denn je um besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen kümmern, beispielsweise Kinder aus Suchtfamilien.«

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