| Johanna Hauser |
| 12.03.2026 11:18 Uhr |
Frauen, die sich zwischen 45 und 54 Jahren aus nicht krebsbedingten Gründen beide Eierstöcke hatten entfernen lassen, profitierten von einer HRT. Sie wiesen ein um 27 bis 34 Prozent geringeres Sterberisiko auf als Frauen, die nach einer solchen Operation keine Therapie erhielten.
Zusätzlich liefern die Daten Hinweise darauf, dass eine überwiegend transdermale Anwendung während der Menopause mit einem signifikant geringeren Sterblichkeitsrisiko verbunden war, im Vergleich zu Frauen ohne HRT (Hazard Ratio 0,85). Allerdings, so betonen die Autoren, müsse dieser Aspekt durch zukünftige Studien bestätigt werden.
Die Stärke der Studie ist sicherlich die Größe der Kohorte und eine nahezu vollständige Dokumentation mit Hilfe der Registerdaten. Limitierend ist, dass viele Störfaktoren berücksichtigt werden mussten. Zusätzliche Analysen, um Unterschiede auszugleichen, führten zu kleineren Stichprobengrößen, wodurch die Ergebnisse etwas ungenauer wurden, im Wesentlichen aber gleich blieben.