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Corona-Impfstoffe
Studie mit deutschem Vektor-Impfstoff bald startbereit

Produktion in neuer Zelllinie

Wie IDT Biologika am Dienstag mitteilte, hat das Unternehmen die zweite Charge des Impfstoffkandidaten für die Studie produziert und abgefüllt. »Jetzt werden die etwa 1.000 Einzelimpfdosen mit der höchsten vorgesehenen Dosierung gesichtet, in der Qualitätskontrolle geprüft, dann etikettiert und verpackt, bevor sie auf den Weg nach Hamburg geschickt werden«, teilte IDT Biologika mit. In einer ersten Charge hatte das Unternehmen bereits den Test-Impfstoff in niedriger Dosis produziert.

IDT habe auch das Herstellungsverfahren für den MERS-Impfstoff entwickelt und nun auch eine Zelllinie, um den SARS-CoV-2-Impfstoff in großen Mengen zu produzieren. Die Forscher der LMU München hätten dabei das Problem gelöst, stabile MVA-Vektoren zu erzeugen, die sich gut mit der Zelltechnologie von IDT vertragen würden.

Ob der Impfstoff wirksam und gut verträglich ist, wie viele Impfungen nötig sind und ob und wie lange eine Immunität ausgelöst wird, muss nun in klinischen Studien bewiesen werden. »Wir gehen von einem minimalen Risiko und einem sehr guten Sicherheitsprofil für die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer aus«, so die UKE-Sprecherin gegenüber der PZ im Hinblick auf die Ergebnisse der MERS-Impfstoffstudie. Eine zweite Studie mit dem SARS-CoV-2-Impfstoff mit weiteren rund 180 Probanden sei bereits in Planung. Interessierte können sich als Probanden unter info-covid@uke.de registrieren lassen. Es bestehe die Möglichkeit, potenzielle Probanden auch an andere Impfstoffstudien in Deutschland zu vermitteln.

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