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Diabetes

Steigende Zahlen

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes. Das belegen die aktuellen Zahlen des »Diabetes-Atlas« der Barmer. Gemäß einer Pressemitteilung der Krankenkasse zum Weltdiabetestag am 14. November litten im vergangenen Jahr 9,2 Prozent der Deutschen (7,6 Millionen) an Diabetes – knapp 6 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren.
Caroline Wendt
12.11.2018
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»Dass immer mehr Menschen Diabetiker sind, liegt nicht nur am demographischen Wandel. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel spielen auch eine Rolle«, erklärt Professor Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, in der Pressemitteilung. Mehr als 90 Prozent der Erkrankten leiden an Typ-2-Diabetes.

Gemäß den präsentierten Zahlen sind insbesondere in den neuen Bundesländern die Diabetesraten hoch: Sachsen und Sachsen-Anhalt weisen mit jeweils 11,5 Prozent die höchste Diabetes-Prävalenz auf, gefolgt von Brandenburg (11,3 Prozent) und Thüringen (11,1 Prozent). Die geringsten Diabetesquoten liegen in Schleswig-Holstein mit 8,0 und Hamburg mit 8,2 Prozent vor. Doch sei auch eine positive Entwicklung zu beobachten: In Sachsen und Thüringen sei die Diabetes-Prävalenz um je 0,2 Prozent gesunken, heißt es in der Pressemitteilung. 

Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November veröffentlicht die Krankenkasse die Zahlen des »Diabetes-Atlas«, einer Auswertung der Versichertendaten aus den Jahren 2012 bis 2017.

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