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Stärkere Einbindung und verlässliche Rahmenbedingungen

Beim Frühlingsfest der Apothekerschaft in Sachsen-Anhalt bekundete Tino Sorge, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), seine Unterstützung für die Apotheken. Verband und Kammer wünschen sich eine stärkere Einbindung der Apotheken in die Gesundheitsversorgung sowie bessere Rahmenbedingungen.
AutorKontaktPZ
Datum 08.06.2026  13:00 Uhr
Apotheken stärker in die Gesundheitsversorgung einbinden

Apotheken stärker in die Gesundheitsversorgung einbinden

Mathias Arnold, der Vorsitzende des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt, forderte eine stärkere Einbindung des Systems »Apotheke« in die Gesundheitsversorgung. Eine ähnliche Forderung wurde zuletzt auch von der ABDA in einem zum Tag der Apotheke (7. Juni) veröffentlichten Positionspapier erhoben.

»Dazu gehören Aufgaben in der Prävention, beim Medikationsmanagement, bei Impfangeboten sowie bei der Begleitung chronisch kranker Menschen«, sagte Arnold und fügte hinzu: »Wir in den Apotheken verfügen durch unseren engen und regelmäßigen Kontakt zu den Patienten über wertvolle Kenntnisse, die stärker für eine sichere und effiziente Versorgung genutzt werden können.«

Gleichzeitig betonte er, dass neue Aufgaben nur dann erfolgreich übernommen werden könnten, wenn die notwendigen personellen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden. »Qualitätsstandards dürfen dabei aber nicht abgesenkt, sondern müssen weiterentwickelt werden«.

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