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Covid-19-Impfungen
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Spahn sieht vorerst kein Bedarf an impfenden Apotheken

Jede Woche stehen immer mehr Covid-19-Impfstoffe zur Verfügung. Trotzdem gebe es ausreichend Ärzte, die Covid-19-Impfungen durchführen können und wollen, so der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Erst wenn sich diese Situation ändert, könnten auch andere heilkundliche Berufe vorübergehend bei der Impfkampagne mithelfen.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 03.05.2021  16:14 Uhr

Neuerungen bei der Corona-Warn-App

Zudem habe das Corona-Kabinett, das am heutigen Montag tagte, sich auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes geeinigt, dass auch Apotheken nachträglich einen digitalen Impfnachweis ausstellen können. Damit soll künftig jeder mit seinem Impfpass oder einem Formular aus dem Impfzentrum in die Apotheke gehen können, um einen digitalen Nachweis der erfolgten Covid-19-Impfung zu erhalten. Dies soll laut Spahn im Zeitraum zwischen Mitte Mai bis Ende Juni 2021 spätestens funktionieren. Der diesbezügliche Gesetzesentwurf soll diese Woche im Bundestag beraten werden.

Zudem kündigte Spahn bei der Corona-Warn-App Neuerungen an: Schnelltest-Ergebnisse, also auch negative Testergebnisse könnten nun in die App eingespeist werden. Damit soll die App weiter ausgebaut werden, um auch für das tagesaktuelle Einkaufen oder den Museumsbesuch genutzt zu werden. Zurzeit seien bereits viele Teststellen angeschlossen, aber noch nicht alle. Dies solle allerdings noch erfolgen, so Spahn.

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