Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Wegen ABDA-Positionspapier
-
Sorgen um ARMIN

Weil die Apothekerschaft von der Politik neue Aufgaben übertragen bekommt und ein eigenes Positionspapier vorgelegt hat, brodelt es in der Ärzteschaft. Gemeinsame Projekte wie ARMIN gelten bei den Machern als akut bedroht. Das sorgt auch innerhalb der ABDA für Gesprächsbedarf.
AutorAlexander Müller
Datum 09.06.2026  16:21 Uhr

ABDA glaubt an ARMIN

Ein ABDA-Sprecher teilte auf Nachfrage mit: »Das ARMIN-Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass eine gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern die Gesundheit der Menschen verbessern, Krankheiten vermeiden und sogar Menschenleben retten kann. Deswegen sind wir als Apothekerschaft nach wie vor sehr daran interessiert, ARMIN fortzusetzen – gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten. Gleichzeitig hat die schwarz-rote Koalition allerdings ein umfangreiches Gesetz zur Neuregelung der Primärversorgung angekündigt. Als Interessenvertretung der Apothekerschaft ist es unsere Aufgabe, die Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker hier mit innovativen Vorschlägen einzubringen.«

Bei der ABDA-Mitgliederversammlung am 1. Juli soll das Thema auf die Tagesordnung. Die Landesorganisationen aus Sachsen und Thüringen wollen wissen, wie es zu der Veröffentlichung des Papiers kam und wie nun weiter verfahren werden soll.

Mehr von Avoxa