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Dermatologie
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So geht zeitgemäße Cortison-Rezeptur

Corticoide sind in der Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen unverzichtbar. Aber welche Substanzen haben das beste Nutzen-Risiko-Profil und was muss dafür bei der Anwendung beachtet werden? Ein Update für die Apotheke (auch zur Weiterkommunikation an Ärzte) gab es beim Tag der Rezeptur der Apothekerkammer Niedersachsen.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 11.11.2022  16:30 Uhr

Die Creme für viele Fälle

Statt der »Creme für alle Fälle« hatte die Referentin noch einen Tipp für eine »Creme für viele Fälle«: Die NRF-Rezepturvorschrift 11.145, »Hydrophile Prednicarbat-Creme 0,08 % / 0,15 % / 0,25 % mit Octenidindihydrochlorid 0,1 %«. Sie enthält kein Antibiotikum, dafür das antiseptische Octenidinhydrochlorid, das in Form einer Stammlösung verarbeitet wird. Grundlage ist die ambiphile Basiscreme DAC, die eine gute Basispflege biete. Mit der Maschine könne die Creme sehr dünnflüssig werden, daher empfahl Dreeke-Ehrlich die Herstellung per Hand.

»Es gibt aber keine Zaubercreme, die immer und jedem hilft« – genau deshalb gebe es die Individualrezeptur, am besten Hand in Hand konzipiert zwischen Verordner und der Apotheke mit ihrem Rezeptur-Know-how.

Noch mehr zum Thema lesen Sie in unserem Titelbeitrag »Topische Glucocorticoide: Feuerwehr für die Haut«, PZ 18/2022.

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