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Veraltete Technik
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Schwere Sicherheitsbedenken gegen EPA

Forschungsexperten und Datenschützer übten massive Kritik an der elektronischen Patientenakte (EPA) auf dem Jahreskongress der Freien Ärzteschaft. Dabei geht es unter anderem um Sicherheitslücken und veraltete Technikkomponenten.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 02.12.2024  12:15 Uhr

Weitere scharfe EPA-Kritik

Alle Referenten auf dem Kongress kritisierten die laufende Werbekampagne von Politik und Kassen für Versicherte und Öffentlichkeit scharf. »Die Werbekampagne suggeriert, dass es bei der künftigen Krankheitsdatensammlung nur um die Verbesserung der medizinischen Behandlung gehe. Dabei zeige sich jetzt gerade, dass eher der Verkauf unserer Daten an die Monopolisten Meta, Open AI und Google das vorrangige Ziel sei«, ergänzte Silke Lüder. Die Allgemeinmedizinerin prangerte zudem an, dass sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Bundesärztekammervorstand völlig unkritisch an der Werbekampagne beteiligen würden, anstatt sich aktiv um den Schutz der ärztlichen Schweigepflicht und der grundrechtlich geschützten informationellen Selbstbestimmung der Bürger zu kümmern.

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