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Redcare und Phagro
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Schlagabtausch zu Versenderkontrollen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will Versenderkontrollen einführen und nimmt dafür die Logistiker in den Blick. Hierin sieht Redcare-CEO Olaf Heinrich einen »Systembruch« und vermutet ein »Versandverbot durch die Hintertür«. Der Pharmagroßhandel reagiert.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 24.03.2026  18:00 Uhr

Flächendeckende Versorgung durch Apotheken und Großhandel

Wenn Logistikunternehmen künftig die gleichen Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben wie Apotheken einhalten sollen, müsse es auch möglich sein, ihre Arbeit wirksam zu überwachen, so der Sprecher weiter. Eine gesetzliche Klarstellung sei nötig – und zwar pro Kontrolle und nicht contra Verschärfungen.

Zwar spiele der Versandhandel eine ergänzende Rolle in der Versorgung, die Versorgung in der Fläche übernähmen aber primär die Apotheken und der Großhandel. »Der Versandhandel ist insofern systemergänzend, leistet aber nicht den entscheidenden Beitrag für die Versorgungssicherheit: jederzeit alle Medikamente anzubieten, die Patientinnen und Patienten brauchen.« Die Versorgungssicherheit dürfe zudem nicht von einem Vertriebsweg abhängen, der nur unter abgesenkten Sicherheitsstandards wirtschaftlich betrieben werden könne.

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