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Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin
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Schadenersatzklage gegen Apobank

Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) geht gerichtlich gegen frühere Verantwortliche, Berater, das Land Berlin und die Apobank vor, um einen Verlust von einer Milliarde Euro aufzuarbeiten. 
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 20.05.2026  17:50 Uhr
VZB rechnet mit jahrelanger Verfahrensdauer

VZB rechnet mit jahrelanger Verfahrensdauer

Das VZB erklärte weiter, dass es verpflichtet sei, diese Forderungen geltend zu machen. »Schließlich verwalte es das Vermögen der Mitglieder treuhänderisch«, so Schieritz. Das Versorgungswerk rechne mit einer jahrelangen Verfahrensdauer über alle drei Instanzen.

Seit rund einem Jahr arbeite die neue Führung des VZB den Skandal systematisch und konsequent auf. Die nun erhobene Klage sei nicht die erste, aber sie sei die umfassendste. Prozessual habe das VZB dabei eine gegen Rellermeier bereits Ende Oktober 2025 beim Landgericht Berlin II eingereichte Klage erweitert – um die zusätzlichen Beklagten und die nunmehr geltend gemachten Ansprüche.

Bereits zuvor hatte das VZB unter anderem im Rahmen eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens seinen langjährigen Direktor, Ralf Wohltmann, auf vorerst 50 Millionen Euro Schadenersatz verklagt – weitere Forderungen werden laut VZB voraussichtlich folgen.

Parallel laufen gegen vormals Verantwortliche strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf schwere Korruption und Untreue.

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